Damit niemand alleine ist:
Gemeinsam auf dem letzten Weg
 

12 Teilnehmer schließen Qualifizierung zur ehrenamtlichen Mitarbeit im St. Elisabeth Hospizdienst ab

 

Innerhalb eines feierlichen Wortgottesdienstes übergab Pastor Heinrich Schmidt, Vorsitzender des Hospizvereins, den Teilnehmern das Zertifikat
und bedankte sich für ihren Dienst in der Sterbebegleitung. Weiterhin erhielten die Hospizhelfer ein Festhaltekreuz, das Ihnen Hilfe und Begleitung
sein soll. Hospizarbeit kann nur mit freiwilligem, bürgerlichem Engagement funktionieren, denn neben einer professionellen fachlich, pflegerisch und medizinischen Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen ist der „ganz normale Mensch“ an der Seite des Sterbenden und seiner
Angehörigen wichtig. Das 100 Unterrichtsstunden umfassende Seminar bereitet die Teilnehmer auf ihre ehrenamtliche Mitarbeit in der Sterbebegleitung intensiv vor. Nach dem Abschluss des Seminars werden die Hospizhelfer in den stationären Einrichtungen der Katholischen Hospitalgesellschaft Südwestfalen gGmbH Olpe, den Senioreneinrichtungen der Hospitalgesellschaft, der Palliativstation des St. Josefs Hospitals, im St. Elisabeth Hospiz, in Pflegeeinrichtungen verschiedenster Träger sowie im familiären Umfeld eingesetzt.

   

 

  

Zum 1. Januar 2017 hat der Gesetzgeber das Pflegestärkungsgesetz II in Kraft gesetzt. Die Leistungsangebote wie zum Beispiel ambulante Pflege,
Tagespflege, Kurz-und Verhinderungspflege sowie Entlastungsleistungen wurden auf eine neue Basis gestellt und mit veränderten Budgets
ausgestattet. Diese Veränderungen waren Thema bei einem Informationsabend, zudem die Koordinatorin des St. Elisabeth Hospizdienst
Barbara Franzen eingeladen hatte.
Zu Gast im Team des Ehrenamts war Iris Barbi, Pflegedienstleitung des ambulanten Pflege-und Betreuungsdienstes GFO mobil. Einen hohen
Informations- und Diskussionsbedarf gab es bei den über dreißig Interessierten durch das neue Begutachtungssystem und die fünf Pflegegrade,
die die bisherigen Pflegestufen ablösen. Mit dieser Veränderung versucht der Gesetzgeber besser auf die Bedürfnisse dementiell Erkrankter
einzugehen und gewährt einen gleichberechtigten Zugang zu allen Leistungen der Pflegeversicherung, so die zusammenfassenden Ausführungen von Frau Barbi.

  

   

Trödel Café zu Gunsten des St. Elisabeth Hospizdienstes  

     

Unter dem Motto: „Stärken und Stöbern“ veranstaltete der St. Elisabeth Hospizdienst am 30.10.2016 in der Schützenhalle, Kirchveischede ein
„Trödel Café“. Bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen gab es die Gelegenheit ins Gespräch zu kommen und das reichhaltige Trödelangebot lud
zum Stöbern ein.

Über den Erlös von 874 Euro freuen sich die Mitarbeiter/innen des St. Elisabeth Hospizdienstes und bedanken sich bei allen Interessierten und
Spendern. Ganz besonderen Dank gilt dem Schützenverein Sankt Hubertus in Kirchveischede, der dem Hospizdienst für diese Veranstaltung die
Schützenhalle kostenlos zur Verfügung stellte.               

 

  

 Waffeln und Popcorn für den guten Zweck
 
 Mit duftenden Waffeln und knusprigem Popcorn wurden die Kunden und Besucher der Sparkasse Attendorn-Lennestadt-Kirchhundem in der
 Woche des Weltspartags verwöhnt. Unter dem Motto "Sparen und Helfen" sorgten an drei Nachmittagen ehrenamtliche Helferinnen des
 St. Elisabeth Hospizdienstes für frische Leckereien in den großen Sparkassen-Geschäftsstellen. Auch die Sparkassendirektoren Bernd Reichmann
 und Heinz-Jörg Schablowki standen tatkräftig zur Seite. Die Kosten für den Rohstoffeinkauf übernahm die Sparkasse. Den Einsatz der
 ehrenamtlichen Helferinnen belohnte das Finanzinstitut mit einer Spende in Höhe von 1000 Euro. Die Mittel stammen aus Erlösen der Sparlotterie
 der Sparkasse.

 

 

Bewegender Abend zur "Hospizlichen Begleitung"

      

                   

„Sehr informativ und kurzweilig – aber auch zutiefst bewegend“ - so beschreibt eine ehrenamtliche Mitarbeiterin  treffend den Abend zur
„Hospizlichen Begleitung“ im Franziskaner-Hof in Attendorn. Zu Gast war Frau Barbara Franzen, Koordinatorin des St. Elisabeth-Hospizdienstes
mit Sitz in Lennestadt-Altenhundem. Die Trauerbegleiterin und Pflegefachkraft mit Palliative Care Zusatzqualifikation war in das Seelsorge- und Ehrenamtlichenteam des Franziskaner-Hofes eingeladen,  um den Auftrag und das Konzept des ambulanten Hospizdienstes vorzustellen.

Neben der Geschichte der Hospizbewegung  gelang es Barbara Franzen  sehr anschaulich, anhand anonymisierter praktischer Beispiele Erfahrungen aus der Arbeit beeindruckend vorzustellen. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter des St. Elisabeth-Hospizdienstes sind bereits heute durch die Begleitungen im Franziskaner-Hof eine unverzichtbare Ergänzung bestehender Angebote. Sie setzten weitere wichtige Akzente bei der Entwicklung hospizlicher Strukturen und Haltungen. Der gemeinsame Blick in die Zukunft offenbarte vielerlei Gemeinsamkeiten und schuf kreative Ideen zur weiteren Kooperation

  

Der St. Elisabeth Hospizdienst freut sich über weitere ehrenamtliche Mitarbeiter
Pastor Heinrich Schmidt übergibt Zertifikate

Am 10.09.2015 erhielten acht Seminarteilnehmer ihre Zertifikate zur Qualifizierung in der Sterbebegleitung.

Innerhalb eines feierlichen Wortgottesdienstes übergab Pastor Heinrich Schmidt als Vorsitzender des Hospizvereins den Teilnehmern das Zertifikat und bedankte sich für ihren Dienst in der Sterbebegleitung.

Weiterhin erhielt jeder Hospizhelfer ein Festhaltekreuz mit der Innschrift „Da sein“.

Der St. Elisabeth Hospizdienst ist sehr dankbar für das Interesse und den Einsatz der ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen in der Sterbebegleitung.

Hospizarbeit kann nur mit freiwilligem, bürgerlichem Engagement funktionieren, denn neben einer professionellen fachlich, pflegerisch und medizinischen Versorgung schwerstkranker, sterbender Menschen ist der „ganz normale Mensch“ an der Seite des Sterbenden auf diesem letzten Lebensweg wichtig.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen begleiten psychosozial und spirituell durch Gespräche, Zuhören oder Dasein.